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Einfache Lösungen für besorgte Eltern.
Mental Load bedeutet, dass du ständig die Verantwortung für alle kleinen und großen Aufgaben im Familienalltag trägst. Es ist das Gefühl, dass alles an dir hängt: das Planen, Organisieren und Denken für alle – das „Management des Unsichtbaren“. Diese Last ist oft mental und emotional, bleibt unsichtbar für andere, aber trotzdem sehr real für dich.
Mental Load ist mehr als ein bisschen Stress. Es ist die Daueranspannung, alles im Blick haben zu müssen – und zwar nicht nur für dich selbst, sondern für die ganze Familie.
Stell dir Heike vor. Sie ist Mutter von zwei Kindern, arbeitet Teilzeit und organisiert den Alltag ihrer Familie. Ihr Mann hilft mit, aber Heike fühlt sich verantwortlich für das „Große Ganze“ – Arzttermine, Einkäufe, Geschenke und Familienpläne.
Eines Tages sucht sie Unterstützung und erfährt im Coaching, wie sie Mental Load abgeben kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Mit der Zeit fühlt sie sich freier und weniger gestresst, weil sie gelernt hat, dass nicht alles nur an ihr hängt.
Mache deine To-Do-Liste sichtbar
Mental Load wird oft als „unsichtbar“ beschrieben, weil sie in deinem Kopf stattfindet. Bringe alle Aufgaben, die dich belasten, auf Papier oder in eine App.
Verteile die Verantwortung
Rede mit deiner Familie offen über die Aufgaben, die du im Kopf hast. Mental Load sollte nicht nur auf deinen Schultern lasten.
Plane Zeit nur für dich ein
Statt immer nur zu „funktionieren“, gönne dir auch bewusste Pausen. Diese Zeiten sind nur für dich!
Perfektionismus loslassen – „Gut genug“ statt „Perfekt“
Es ist okay, wenn nicht alles perfekt läuft. Stattdessen: Was ist „gut genug“?
Übe Achtsamkeit im Alltag
Achtsamkeit hilft, den Mental Load gedanklich „abzuschalten“ und mehr im Moment zu sein.
Mental Load verschwindet nicht über Nacht. Aber jeder kleine Schritt, den du gehst, bringt dir mehr Leichtigkeit. Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du nicht mehr ständig für alles verantwortlich bist. Du kannst wieder durchatmen und fühlst dich freier. Dieser Weg ist machbar – Schritt für Schritt.
Mental Load ist die mentale und emotionale Verantwortung für alle Planungen und Entscheidungen im Alltag – meist ohne Anerkennung.
Mütter tragen oft die Hauptlast der unsichtbaren Familienorganisation, was zusätzlich zum Beruf und zur Kindererziehung belastend ist.
Du kannst durch Aufgabenverteilung, sichtbare Listen und Achtsamkeit deinen Mental Load verringern.
Erinnere dich daran, dass Delegieren kein Zeichen von Schwäche ist, sondern dir und der Familie hilft.
Ganz vermeiden lässt sich Mental Load kaum, aber er kann mit gezielten Strategien deutlich verringert werden.
Führe ein offenes Gespräch und schildere konkrete Situationen, in denen du dich überfordert fühlst.
Planungs-Apps oder einfache To-Do-Listen können eine gute Unterstützung sein.
Definiere bewusst „Me-Time“ als festen Bestandteil deiner Woche und kommuniziere das klar mit deiner Familie.
Achtsamkeit hilft, Gedanken zu beruhigen und wieder im Moment anzukommen, anstatt sich von Aufgaben überwältigen zu lassen.
Hole dir Unterstützung, sei es durch Coaching, Freunde oder externe Hilfe im Haushalt.
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