Allgemeine Geschäftsbedingungen

AGB Aus- und Weiterbildungen bei Akademie für Familiencoaching GmbH

Akademie für Familiencoaching GmbH / Bahnhofstraße 22 / 82216 Maisach

Hinweis zur Lesbarkeit:
Zur besseren Lesbarkeit wird die männliche Form verwendet. Gemeint sind stets alle Geschlechter.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen der Akademie für Familiencoaching GmbH (nachfolgend „Akademie“) und ihren Kunden über Coaching-, Ausbildungs-, Seminar-, Trainings- und sonstige Dienstleistungen.
Der konkrete Leistungsumfang, Vertragslaufzeit, Vergütung, Lehrgangsform, Abschluss sowie besondere gesetzliche Hinweise ergeben sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung oder Leistungsbeschreibung.
Individuelle Vereinbarungen in der Buchungsbestätigung gehen diesen AGB vor.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder fernmündliche Einigung zustande.
Bei fernmündlichem Vertragsschluss erhält der Kunde eine Bestätigung in Textform.
Eine Aufzeichnung von Telefonaten oder Videochats erfolgt ausschließlich nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.

§ 3 Art der Leistungen

Die Akademie schuldet eine Dienstleistung, keinen bestimmten wirtschaftlichen oder persönlichen Erfolg.
Die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung der Leistung ergibt sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung.
Die Akademie ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung Dritter zu bedienen.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

Die vereinbarte Vergütung ergibt sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung.
Rechnungen sind innerhalb von sieben Tagen nach Zugang fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Bei Zahlungsverzug ist die Akademie berechtigt, Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen auszusetzen.
Aufrechnung oder Zurückbehaltungsrechte sind nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung. Fernlehrgänge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG)
Soweit Gegenstand des Vertrags ein nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz zugelassener Fernlehrgang ist, gelten die gesetzlichen Regelungen des FernUSG.
Der Kunde kann in diesem Fall den Vertrag erstmals nach Ablauf von sechs Monaten seit Vertragsbeginn mit einer Frist von sechs Wochen kündigen. Danach ist eine Kündigung jederzeit mit einer Frist von drei Monaten möglich.
Im Falle einer Kündigung ist nur die anteilige Vergütung für die bis zur Vertragsbeendigung vertraglich vorgesehenen und erbrachten Leistungen geschuldet.
Die konkrete Berechnung der anteiligen Vergütung ergibt sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung oder Leistungsbeschreibung.
Gesetzlich zwingende Kündigungsrechte bleiben unberührt.
Außerordentliche Kündigung
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Wird auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung begonnen, ist im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis dahin erbrachten Leistungen zu leisten. Die vollständige Widerrufsbelehrung ergibt sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung.

§ 7 Mitwirkungspflichten

Der Kunde ist verpflichtet, alle zur Durchführung des Vertrags erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig und vollständig zu erbringen.
Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung und wird dadurch die Leistungserbringung verhindert, bleibt der Vergütungsanspruch für die vertraglich vorgesehenen Leistungen unberührt.

§ 8 Änderungen und Terminverschiebungen

Die Akademie ist berechtigt, Leistungen aus sachlichem Grund anzupassen, insbesondere bei Krankheit von Dozenten, technischen Störungen, höherer Gewalt oder behördlichen Anordnungen.
Soweit möglich, wird ein Ersatztermin oder eine alternative Durchführungsform angeboten.
Kann eine Veranstaltung endgültig nicht durchgeführt werden und wird kein Ersatztermin angeboten, werden bereits gezahlte Entgelte anteilig erstattet.
Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- oder Übernachtungskosten besteht nur bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung der Akademie.

§ 9 Nutzungsrechte

Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an bereitgestellten Inhalten für die Dauer des Vertrags.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder öffentliche Zugänglichmachung ist unzulässig.
Bei schuldhaften Verstößen kann die Akademie Schadensersatz nach den gesetzlichen Vorschriften geltend machen. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

§ 10 Haftung

Die Akademie haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Akademie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt unter Beachtung der DSGVO und des BDSG.
Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.

§ 12 Gesundheitliche Eigenverantwortung

Die Akademie erbringt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Die Teilnahme an Coaching- oder Ausbildungsleistungen setzt eine eigenverantwortliche psychische Stabilität voraus.
Sollte während der Durchführung erkennbar werden, dass eine Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, kann eine einvernehmliche Lösung angestrebt werden.

§ 13 Verhalten in Gruppen und Communities

Teilnehmer sind verpflichtet, die Interessen der Akademie zu wahren.
Geschäftsschädigendes Verhalten oder Abwerbeversuche können zum Ausschluss von Gruppen oder Leistungen führen.

§ 14 Schlussbestimmungen

Individuelle Vereinbarungen in der Buchungsbestätigung gehen diesen AGB vor.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gegenüber Unternehmern ist Gerichtsstand der Sitz der Akademie.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

Stand: 01/2026

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