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Einfache Lösungen für besorgte Eltern.
Ein Teil der systemischen Familienordnung nach Kira Liebmann ist die Generationentreppe. Dieses Modell hilft, die Positionen der Familienmitglieder zu visualisieren und mögliche Spannungen oder Ungleichgewichte zu erkennen.
Ebenen der Generationentreppe
Jedes Familienmitglied hat seinen festen Platz im System. Wenn diese Plätze nicht eingehalten werden, kann es zu Spannungen und Problemen kommen. Ein Beispiel dafür ist, wenn Kinder auf der Elternebene stehen, was dazu führt, dass sie zu viel Verantwortung übernehmen und sich überfordert fühlen.
Kinder auf der Elternebene: Überforderung und Verhaltensauffälligkeiten.
Wenn Kinder auf der Elternstufe stehen, nehmen sie damit systemisch den Platz des Partners ein, was sowohl der Paar- als auch der Eltern-Kind-Beziehung schadet.
Eltern auf der Kinderebene: Fehlende Gleichwertigkeit und Verantwortung.
Wenn Eltern auf der Kinderebene stehen, übernehmen sie keine Verantwortung, den Kindern fehlen dann Richtung und Grenzen.
Ein beeindruckendes Beispiel aus unserem Seminar zeigt, wie wirksam die systemische Familienordnung nach Kira Liebmann sein kann. Eine Teilnehmerin berichtete, dass sie sich immer klein und unsichtbar fühlte und nie in ihre volle Kraft kam.
Während der Aufstellung der Generationentreppe wurde deutlich, dass sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht auf der Stufe des Kindes, sondern auf der des Enkelkindes stand. Dieser scheinbar kleine, aber bedeutsame Wechsel, gepaart mit den notwendigen Schritten zur Anpassung ihrer Familienordnung, führte zu einer bemerkenswerten Veränderung.
Nach dem Seminar verließ sie die Veranstaltung wesentlich „größer“ und selbstbewusster. Sie konnte endlich durchstarten und hat heute nicht nur ihre eigene Praxis eröffnet, sondern gibt auch Kurse an Schulen. Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie kraftvoll und transformativ die richtige Platzierung innerhalb der Generationentreppe sein kann.
Die Generationentreppe ist ein Modell der systemischen Familienordnung, das die Positionen der Familienmitglieder visualisiert und hilft, Spannungen und Ungleichgewichte zu erkennen.
Eine falsche Platzierung kann zu Überforderung und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern führen sowie zu fehlender Gleichwertigkeit und Verantwortung bei den Eltern.
Sie bietet eine klare Struktur, fördert harmonische Beziehungen und ermöglicht nachhaltige Veränderungen durch gezielte Familienberatung.
Die systemische Familienordnung nach Kira Liebmann wird exklusiv an der Akademie für Familiencoaching vermittelt.
Veränderungen können oft schon nach wenigen Wochen spürbar werden, insbesondere wenn die Familienmitglieder ihre neuen Rollen akzeptieren und leben.
Klassische systemische Familienarbeit
Die systemische Familienaufstellung wurde in den 1960er-Jahren von Virginia Satir entwickelt und hat seitdem einen festen Platz in der Familienarbeit. Diese Methode ist darauf ausgerichtet, traditionelle Familienstrukturen zu analysieren und zu verbessern. Dabei beschränkt sie sich hauptsächlich auf die Blutsverwandtschaft und fokussiert biologisch verwandte Familienmitglieder. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich jedoch die Welt erheblich verändert und infolgedessen die Definition und Zusammensetzung von Familien.
Die neue systemische Familienordnung nach Kira Liebmann
Heutzutage umfasst Familie mehr als nur die Blutlinie. Wir haben Pflegekinder, Bonuseltern und Regenbogenfamilien, die die traditionellen Familienstrukturen erweitern. Die Methode der systemischen Familienordnung nach Kira Liebmann bringt das alte Wissen der klassischen systemischen Familienarbeit in die Neuzeit. Sie ist speziell darauf ausgelegt, die vielfältigen und komplexen Strukturen moderner Familien zu berücksichtigen.
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